BW 51 Solingen

 
1885
  •  
    Gründung: Deutscher Kegelverband e.V. in Berlin. Es müssen ausgesprochene Idealisten gewesen sein, die damals versuchten, das Kegeln
    Sportlich einzuführen. Die Bahnen waren nicht einheitlich in Länge, Breite und Kehlung, manche ohne Kehlung, fast ausnahmslos im Keller,
    zum Teil mit Gas- oder Petroleumbeleuchtung. Die Kugeln verschieden im Gewicht und Durchmesser, ebenso die Kegel, nicht einmal die
    Standplatten, waren einheitlich
 
1895
  •  
    Der erste Sportkegelklub wird in Solingen gegründet ´´Gut Holz´´
 
1900
  •  
    Am 18.09. wird der Keglerverband Solingen unter Leitung von Robert Klaas im Lokal Louis Plücker Kaiserstr. gegründet, 30 Teilnehmer wählten Ernst Moutin zum 1. Vors.
 
1902
  •  
    Ostern, Einweihung einer 4 Bahnenanlage in Solingen durch den Bundesvorsitzenden.
 
1904
  • Das 11. Deutsche Bundeskegeln wird vom 16.- 22.7. in Solingen (Städtischer Schützenplatz, Obere Kaiserstr.) durchgeführt. Organisation W. Jähnichen und R. Klaas.
  • Von den Damen des Verbandes wurde ein schönes Banner geschaffen, es schmückt zurzeit die Kegelanlage in der Klingenhalle.
 
1920
  •  
    Gründung: Sportfreunde Solingen
 
1924
  •  
    Das Bundessportabzeichen wird vom Deutschen Kegler Bund (DKB) eingeführt.
  •  
    Hans Zellberg 1. Sieger beim Großen Preis von Rhein und Grafenberg und im Dreibahnenkampf auf der Desolei (Gesundheit, Soziales, Leibesübungen)
    in Düsseldorf.
  •  
    Der Verein Düsseldorf übernahm 1926 bei einer Ausstellung ´´Gesolei´´ eine Sporthalle auf dem damaligen Messegelände im Rheinpark. Bei einem Wettkampf wurde Hinterkranz Düsseldorf unter 300 Teilnehmenden Klubs 1. Sieger.
 
1927
  •  
    Sportfreunde Solingen Westdeutscher Meister auf der Bohlenbahn.
  •  
    Länderkampf in Brüssel, die beste Teilnehmerin Hetti Tönges.
  •  
    Deutsche Meisterschaft in Halberstadt, Addi Zellerberg wird Vizemeister auf Bohle.
 
1930
  •  
    Die Solinger Vereinsmannschaft wird 2. Westdeutscher Meister.
  •  
    Emil Keller (Sportfreunde) 1. im Kampf um den goldenen Kegel in Bochum und Deutscher Großkampfmeister in Dortmund.
  •  
    Kegelbahnbau, Wilhelm Göddert Keglerheim Schützenstr. 191, 2 Schere-, 1 Bohle- und 1 Asphaltbahn,
    Hans Zellberg am Stübchen 1 Schere- und eine Bohlebahn.
 
1939- 1945
  •  
    2. Weltkrieg, der Kegelsport kommt ganz zum erliegen. In Düsseldorf waren die Kegelbahnen in der Innenstadt nach dem Krieg nicht zu bespielen,
    man wich auf Bahnen am Stadtrand aus, jeder Starter musste ein Brikett für die Heizung mitbringen
 
Der Beginn vom Klub Blau Weiß
 
 
1951
  •  
    August, Gründung: Haarscharf (Blau- Weiß) im Haus Ern, Wittenberg mit Horst Broch, Karl Kastgen, Roland Koch, Egon Kirschbaum,
    Reinhard Barches, Gerd Schultes, Vinzenz Reh, Rolf Kupper und Klaus Wester.
 
1956
  •  
    Die Solinger Senioren Vereinsmannschaft mit Otto Unshelm. Fritz Mecklenbeck, Emil Keller (alle Sportfreunde) Reinhold Leonhard (Bergische Eiche) Richard Uellendahl (Klub?) und Ersatzmann A. Röhrig wird in Hannover Deutscher Mannschaftsmeister.Die Stadt Solingen ehrte die Vorgenannten im Klingenmuseum mit dem goldenen Ehrenring, die Ehrung übernahm der Präsident des Deutschen Sportbundes Willi Daume.
  •  
    Gänsekegeln im Haus Klein Beethovenstr./Ecke Sandstr., die erste öffentliche Veranstaltung des KSK Haarscharf. 1959+ 1960 führte der Klub ein und Kaninchenkegeln im Keglerheim Schützenstr. auf Schere+ Asphalt durch, Austragungsmodus eine Kugel Volle+ Schräge 6. Die Durchführung lag in den Händen von E. Kirschbaum.
 
1957
  •  
    E. Keller wird Gauvorsitzender
  •  
    Freundschaftskampf Chemie Kahla: Haarscharf (200 Kugeln kombiniert) auf Asphalt in Thüringen, gegen die mit Auswahlspielern besetzte Mannschaft der Gastgeber verloren die Klingenstädter mit, E. Kirschbaum, R. Kupper, Walter Röhrig, Werner Nothjung, H. Broch sehr knapp.
  •  
    Ulrich Ising (Duro) 3. Deutscher Jugendmeister in Hannover.
 
1959
  •  
    Die Kegelaufsetzer suchen einen neuen Job, die vollautomatischen Kegelbahnen halten Einzug in Solingen. Eugen Paul (Sportfreunde) bei den Deutschen Meisterschaften (Ende der 50er Jahre) in Bremerhafen und Hamburg auf Dreibahnen.
  •  
    Bis 1973 Haarscharf holte sich mit Ausnahme 1964, der Endkampf gegen Gut Holz wurde mit einem Holz unterschied verloren, alle Solinger Vereinspokale.
 
1960
  •  
    Die Solinger Stadtauswahl mit E. Kirschbaum und W. Röhrig belegte in Wuppertal mit 1 Holz Rückstand hinter Düsseldorf einen undankbaren 3. Platz auf Bohle, nur die 2 besten Mannschaften konnten beim Bundesfest in Köln teilnehmen.
  •  
    Bundeskegeln in der Kölner Messehalle, 5000 aktive Kegler auf 39 Bahnen (Bohle, Asphalt, Schere und Bowling) suchte ihren Meister. Die große Solinger Delegation: Kampfrichter Keller und Bannerträger W. Röhrig beim Einmarsch der Vereine mit weit über 100 Fahnenträgern mit je zwei Adjutanten (Schüler aus Kölner Vereinen). Für die Wettkämpfe hatte sich kein Solinger qualifiziert.
  •  
    Das letzte Bundeskegeln fand ein Jahr später in Berlin ohne Solinger statt.
  •  
    75 Jahre DKB, Schifffahrt auf dem Rhein für Funktionäre und Spitzensportler.
  •  
    Verspätete 50 Jahr Feier des Vereins Solinger Kegler in der Gaststätte Meis (Widdert), Organisator Willi Senf (Gastwirt vom Mangenberg).
 
1961
  •  
    Der junge Kegelsportklub Haarscharf mit E. Kirschbaum, K. Kastgen, R. Kupper,W. Nothjung, W. Röhrig, H. Broch wurde auf Bohle Klub- Stadtmeister vor den alten Strategen Sportfreunde Solingen.
  •  
    10 Jahre Haarscharf, die erste große Kegel- Veranstaltung nach dem Krieg in Solingen.
  •  
    Über 80 Kegler melden sich für die Stadtmeisterschaft auf Schere.
 
1962- 1973
  •  
    Haarscharf gewinnt alle Solinger Kokale, Ausnahme 1964 Niederlage mit 1 Holz. Die Ligenspiele werden eingeführt, Ober-, Gau- und Bezirksliga.
  •  
    Der König muss nicht mehr abgeräumt werden, ein sehr großer Vorteil.
  •  
    Die Königskette der BW erhält als letzter König R. Kupper, seine Vorgänger: 1958 E. Kirschbaum, 1960 Erich Schmidt, 1961 Karl Morsbach senior.
 
1963
  •  
    Klub- Stadtmeister Haarscharfauf Schere mit H. Broch, R. Kupper, Klaus Borkowski, Walter Ritzauer, Werner Nothjung vor Treffsicher und dem 6 maligen Meister Gut- Holz.
  •  
    Verdienstabzeichen vom Westdeutschen Keglerverband (WKV), für Wilhelm Röhrig.
 
1964
  •  
    07.05 bis 24.05. erstes Turnier um den Waffenschmied von Solingen. 30 Sportkegelklubs und 31 Gesellschaftsklubs nahmen daran teil.
  •  
    Haarscharf schafft den Aufstieg in die Oberliga.
  •  
    Ein neuer sportgerechter Klubname muss für die höchste Deutsche Spielklasse gefunden werden, Wilhelm Röhrig entscheidet sich für Kegelsportfreunde Blau- Weiß Solingen.
 
1967
  •  
    2 Solinger Stadtauswahlmannschaften (alles Mitglieder von Blau- Weiß Solingen)
    belegen beim internationalen Städte Turnier um in Brüssel einen hervorragenden 3. und guten Mittelplatz.
 
1968
  •  
    Wir können zum ersten Mal beim Turnier um den Waffenschmied, Kegelfreunde aus den Niederlanden begrüßen.
  •  
    Bis 1994 Die erste Mannschaft der BW konnte 23x den 1. Platz bei großen Turnieren im In.- und Ausland belegen.
    Ein Erfolg von vielen: 1984 wurde unser Team mit Manfred Damm, Dieter Krupp, Karl Thuma, Heinz Knippenberg und Ulrich Ising
    1. Sieger beim intern. Turnier in Schaesberg ´´Grote Prijs van Holland´´,
    46 Klubmannschaften konnten mit der deutschen Spitzenklasse geschlagen werden.
 
1969
  •  
    Männer bzw. Damen kegeln im Wechsel eine Kugel, das Tandem ist geboren.
 
1970
  •  
    Ehrenvorsitzender im Klub, Wilhelm Röhrig.
 
1971
  •  
    U. Ising/ D. Krupp belegen den 6. Platz bei der Deutschen Meisterschaft (DM) in Fallersleben im Paarkampf.
 
1972
  •  
    Manfred Pock (Rheingold Düsseldorf) wird zum 4x nach 1964, 68+ 70 1. Einzel Sieger im A Turnier beim Waffenschmied Turnier im Hotel Schwerthof, Focherstr.
 
1973
  •  
    Am 8.8. wurde die Kegelbahn in der neuen Klingenhalle für das Sportkegeln, vom 1. Vorsitzenden des Vereins Solinger Kegler Erich Reusch freigegeben.
    Kurt Gronauer (Gut Holz) konnte durch zähe Verhandlungen mit der Stadt Solingen die vier Bahnenanlage durchsetzen (geplant waren 2 Trainingsbahnen).
 
1975
  •  
    75 Jahre Verein Solinger Kegler, Feier bei Weck im Ittertal (Bayernhalle) E. Reusch Organisierte alles.
  •  
    4. Platz für U. Ising bei den Westdeutschen Meisterschaften in Siegen (Herren) und Verdienstabzeichen vom WKV in Silber.
  •  
    Der Damen Vereinsmannschaft, 3. Westdeutscher Meister in Meinerzhagen, fehlen einige Holz bei der (DM) in Letmathe für eine gute Platzierung.
  •  
    Die Herren Vereinsmannschaft wird 3. bei den Westdeutschen und 8 bei der (DM) in Köln mit W. Nothjung, K. Borkowski, D. Krupp, Heinz Jacob, Karl- Heinz Winke, K. Thuma, U. Ising.
  •  
    Bis 2000 erreichte Blau- Weiß 9x die Endrunde im Niederrhein Pokal, (4x Platz 2 und 5x Platz 3) eine kleine Sensation schaffte die zweite Mannschaft 1979 als sie erst im Finale gegen Neuss verlor.
 
1976
  •  
    In der Versehrten Klasse wurde K- H Winke 4. bei der DM.
  •  
    Das 3. Gartenfest nach 1972+ 74 in den Anlagen der Gaststätte Klauberger Hof war für die Veranstalter Blau- Weiß ein Erfolg, K. Borkowski am Schnurrad hatte alles im Griff.
 
1978
  •  
    Adolf Bangert/ W. Nothjung zum 5.x Stadtmeister im Paarkampf.
 
1980
  •  
    Ein Mix, Frauen und Männer kegeln als Paare erstmals zusammen.
 
1983
  •  
    Blau- Weiß 3. Westdeutscher Meitser in Hagen (WKV Liga 2. Platz)
 
1984
  •  
    Gruppensieger in der WKV Liga, 2. Westdeutscher Meister in Dinslaken.
    Die Mannschaften spielten mit H. Knippenberg, F. Theis, K. Borkowski, D. Krupp, K. Thuma, M. Damm, H. Jacob, Jo. Grohmann und U. Ising.
 
1985
  •  
    K. Thuma Westdeutscher Meister in Siegen, Senioren A
 
1986
  •  
    Beim 12. Waffenschmied gehen 379 Sportkegler an den Start (Rekord Beteiligung)
 
1989
  •  
    M. Damm wurde zum 5.x hintereinander Stadtmeister im Einzel.
 
1990
  •  
    Deutsches Pokalfinale für Herren Stadtmannschaften in Wolfsburg, 4. Platz für Solingen mit K. Borkowski, Josef Vuk, A. Bangert, Jo. Grohmann, M. Damm, K. Thuma, (alle Blau- Weiß) Bernd Tillmanns (Eintracht).
 
1991
  •  
    Senioren A Vereinsmannschaft mit U. Ising, H. Knippenberg, A. Bangert, D. Krupp, K. Thuma, K. Borkowski 1. Westdeutscher Meister in Porta Westfalica, bei der DM in Kassel belegte das Team den 7. Platz.
 
1993
  •  
    W. Nothjung wird zum Ehrenmitglied (Klub) ernannt.
 
1994
  •  
    Senioren B Vereinsmannschaft, 2. Westdeutscher und 2. bei der DM in Bochum mit K. Thuma, W. Nothjung, D. Krupp, (alle Blau- Weiß) und Manfred Heier (Sk 66).
 
1999
  •  
    K. Thuma zum 4. Mal bei den deutschen Meisterschaften, Platz 8 Senioren B. 1985, 1988, 1991 war er in der Senioren A Klasse mit Platz 5. 9. und 4. erfolgreich.
 
2000
  •  
    100 Jahre Verein Solinger Kegler.
  •  
    Die Sportfreunde Solingen 1920 lösen sich auf, 10 Kegler schließen sich dem KSF Blau- Weiß an.
 
2001
  •  
    K. Borkowski 14. bei der DM Senioren B, in der Senioren A Klasse belegte er 1989, 1992, 1997 die Plätze 9. 6. und 4.
  •  
    50 Jahre Kegelsportfreunde Blau- Weiß, ein kleiner Umtrunk an der Klingenhalle.
  •  
    Horst Broch ein Gründer der Kegelsportfreunde Blau- Weiß wird Ehrenmitglied im Klub.
  •  
    Ein großes Talent, Florian Grohmann A Jugend wird bei den Stadtmeisterschaften mit 849, 845+ 838 Holz Sieger aller Klassen. Im November stellte er in der Klingenhalle mit 889 einen neuen Bahnrekord auf, er verbesserte die alte Bestmarke seines Onkels Jens um 3 Holz
  •  
    Am 19. Wettkampf um den Waffenschmied von Solingen nehmen ´´nur´´ noch 158 Sportkegler teil (Minusrekord).
 
2004
  •  
    Am 08.- 09.05.2004 gelingt der ersten Mannschaft des KSF 51 Blau- Weiß, in Kamp- Lintfort der Aufstieg in die dritthöchste Liga in Deutschland.
  • Passend zum Aufstieg wird die neue Kegelhalle am Schmalzgraben eingeweiht.
  • Zu Ehrenmitgliedern werden im Klub Jens und Katja Grohmann ernannt.
  • Senioren B Vereinsmannschaft 2. Deutscher Meister in Langenfeld, K. Borkowski 813, H. Knippenberg 781, A. Bangert 781 und K. Thuma 761Holz. 1. Trier mit 7 Holz Vorsprung.
 
2005
  •  
    Kegelhalle Blau- Weiß, Niederrheinmeisterschaften A- und B- Jugend (Viererteams). Ländervergleichskampf Herren WKV gegen Kroatien.
  •  
    Das gab es in der über 100 jährigen Solinger Vereinsgeschichte noch nie, bei den deutschen Meisterschaften in Wolfsburg, in der Seniorinnen B Klasse belegte Magdalene Gerek (Rot- Weiß) den 1. Platz mit 729 vor I. Erwied (Wesel) 698 Holz. Bei den Junioren erreichte F. Grohmann mit 784 (Vorlauf2. mit 840 Holz) einen guten 5. Platz.
  •  
    F. Grohmann verläst den Verein Solinger Kegler, um seine Karriere für Heiligenhaus in der 2. Bundesliga fortzusetzen.
 
2006
  •  
    Nach dem die erste Mannschaft in der Saison 04/05 nur knapp dem Abstieg endging, können sich die Blau- Weißen in dieser NRW- Liga Saison nicht halten und steigen wieder in die Niederrheinliga ab.
 
2007
  •  
    Die 1. Mannschaft erspielt im Liegenspiel gegen den BFG 1920 Wesel einen neuen Stadtrekord von 5115 Holz
  •  
    Die dritte Mannschaft belegt am 01.05.2007, im Fritz-Colditz-Pokal, in Essen den 3. Platz mit 2931 Holz: Hans Steinbeck(735), Dennis Grohmann(767), Lutz Clauberg(723), Thomas Wölfer(706)
 
2011
  • Die 1. Mannschaft erspielt im Liegenspiel gegen den RSV Samo Remscheid einen neuen Stadtrekord von 5146 Holz, im gleichen Spiel erspielt Ingo Borkowski einen neuen Bahnrekord mit 914 Holz (vorher: 913 Andreas Prante).
 

Impressum